Unser Schulleiter, Herr Kiesel, durfte und musste im Beisein der gesamten Lehrerschaft vor den Ferien mehrere Kolleginnen und Kollegen verabschieden, die in unterschiedlichen Eigenschaften am Werkgymnasium tätig waren.
Den Auftakt machte unsere allseits beliebte und anerkannte FSF-lerin Johanna Dirlt, die als „Mädchen für alles“ nach ihrem freiwilligen sozialen Jahr ein Studium beginnt und die Schule daher verlassen wird. Johanna war eine große Stütze, die viele Arbeiten stets gut gelaunt übernahm und besonders häufig in der Bibliothek anzutreffen war. Mit Arzu Turali, die in diesem Jahr ihr Abitur abgeschlossen hat, kommt eine neue Kraft, der wir für ihren Einstand alles Gute wünschen.
Ebenfalls neue Wege geht Anna-Lena Schweikert (Englisch und Bio), die als KV bei uns sofort Fuß fasste und mit ihrer fröhlichen und motivierten Art viele begeisterte. Sie wird zukünftig an einem privaten Gymnasium in Ursberg (Bayern) unterrichten.
Sabine Frick war 20 Jahre am Werkgymnasium als Lehrerin für Französisch und Russisch tätig und prägte somit 2 Dekaden Schülergenerationen in diesen Fächern. Stets zuverlässig und durch nichts aus der Ruhe zu bringen, versah die ehemalige Werkgymnasiastin, die von 1971 bis 1980 die Gründerjahre und damit verbunden die Umzüge der Schule miterlebte, ihren Dienst. Die passionierte Sportlerin wird die nun gewonnene Freizeit sicherlich auch dafür nutzen, ausgiebige Radtouren zu planen und durchzuführen.
Mit Heribert Josten verlässt ein politisch aktiver Kollege unsere Schulgemeinschaft, der er seit 2008 angehörte. In den Fächern Biologie und Physik sowie bei den fächerübergreifenden Projekten in PGK war er 22 Jahre lang tätig. Eines seiner großen Steckenpferde war immer die Artenvielfalt, weshalb Heri Josten sich für das Anlegen eines Biotops – unserer Schulteich – engagierte und dieses von der Planung bis zur Umsetzung begleitete.
Joachim Kocsis, den viele als Macher und Manager der Jazzband kennen, verlässt nach mittlerweile fast 36 Jahren das Werkgymnasium. Der gebürtige Blausteiner, der seine Jugend in der Ellwanger Gegend verbrachte, kam mit der Fächerkombination Deutsch und Musik an unsere Schule und machte keinen Hehl daraus, dass ihm besonders die Musik am Herzen liegt, weshalb er hier besonders gerne und viele Aufgaben übernahm. Die Jazzband leitete er mehr als 30 Jahre und schaffte es hierbei immer wieder, die jungen Talente von der Unterstufen-Jazzband bis zu den Großen zu entwickeln. Daneben hob das Organisationstalent federführend das Poolmusical der siebten Klassen aus der Taufe und führte regelmäßig Konzert-Ausfahrten mit seiner Jazzband durch. Auch die Entstehung des Jazz-Workshops hat seine Wurzeln in der werkgymnasialen Arbeit, denn viele Dozenten kommen aus seiner Schmiede, weshalb es immer wieder auch zu Veranstaltungen mit ehemaligen Mitgliedern und Schüler unter dem Motto „Come together“ am Werkgymnasium kam. Dass es dem Pensionär nicht langweilig werden dürfte, dafür sorgen seine Enkelkinder und der Vorsitz bei Jazz Heidenheim.
Th. Werner