Abschlusskonzert des Bandworkshops 2026

Ein Haus der Musik

 

 

Am 08. und 09. Mai verwandelte sich das Werkgymnasium Heidenheim in einen Treffpunkt für Band- und Musikbegeisterte aus der Region.

Nach dem großen 30. Jubiläum im vergangenen Jahr und dem Rückzug des bisherigen Veranstalters Joachim Kocsis, ist es ein großes Glück, dass der Workshop dennoch weiterbestehen kann. Unter der organisatorischen Hand von Julia Strasser (Musiklehrerin am Werkgymnasium) traf sich am vergangenen Wochenende eine Gruppe bunt gemischter Musiker mit ganz unterschiedlichem musikalischem Hintergrund, um zwei Tage intensiv Musik zu machen.

Professionell begleitet wurden die jugendlichen und erwachsenen Musiker und Musikerinnen von den vier bühnenerprobten Jazzern Andreas Schmid, Regina Heiß, Christoph Braun und Felix Schrack. Die im Vorfeld in vier Ensembles eingeteilten Workshopteilnehmer erfüllten das Werkgymnasium innerhalb kürzester Zeit mit Musik und mit viel guter Laune. Schulleiter Ralf Kiesel ließ während der Proben extra seine Tür offen, um möglichst viel davon aufzuschnappen.

Instrumental war alles vertreten, was moderne Bands brauchen: Schlagzeug, Bass, E-Gitarre und Klavier waren ebenso dabei wie ein kräftiger Bläsersatz mit Saxofonen, Trompeten, Posaunen sowie Klarinette. Neu kam in diesem Jahr dazu, dass in drei der vier Bands auch Sängerinnen und Sänger dabei waren, was für zusätzliche Klangfarben und in charmanten Choreos für extra Bühnenpräsenz sorgte.

Gleich zwei Höhepunkte beinhaltete der Workshop: das Dozentenkonzert am Freitagabend, das Jazz auf höchstem Niveau und beeindruckende Arrangements zu Gehör brachte, und das Abschlusskonzert der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die am Samstag ihre kreativen und vielfältigen Ergebnisse in der Kulturmulde des Werkgymnasiums präsentierte. Neben der Eigenkreation „Mensa-Blues“ oder Evergreens wie „Stand by me“, kamen auch „All of me“, „Chameleon“ oder ein eigenes Samba-Percussionstück auf die Bühne und nahmen das Publikum sofort mit, das mit begeistertem Applaus und Mitschnippsen oder -klatschen die Spielfreude und improvisierten Solos begleitete.

Am Ende des Konzerts wurden alle vier Bands noch zu einer großen „Elefanten-Band“ zusammengeführt und spielten mit „Green Onions“ und „September“ ein fulminantes Finale mit viel Energie, Präzision, sattem Gesamtklang und spürbarem Gemeinschaftsgefühl.

Mit zwei intensiven Tagen, einem starken Team an Dozenten und einer beeindruckenden Mischung aus Nachwuchs und Erwachsenen hat der Bandworkshop am Werkgymnasium Heidenheim gezeigt, wie verbindend Musik sein kann und dass aus vielen Einzelstimmen ein großer, gemeinsamer Klang werden kann.

Letzte Änderung am 13.05.2026 von Th. Werner