Poolmusical „Alienne“ begeistert das Publikum
Am 10. Februar 2026 verwandelte sich die vollbesetzte Kulturmulde des Werkgymnasiums in eine Bühne für ein außergewöhnliches intergalaktisches Spektakel. Das Poolmusical „Alienne“ ging in seine mit Spannung erwartete Aufführung und lieferte eine rundum gelungene Ergebnispräsentation. Dem voran gingen 12 Wochen gemeinsamer Musicalarbeit der Klassenstufe 7, in der alles von Solopartien, über Ton & Lichttechnik sowie der Bandeinsätze einstudiert wurde.
Zwischen Ausgrenzung und Sternenstaub
Im Mittelpunkt der Handlung steht Luna, eine Schülerin, die es an ihrer neuen Schule nicht leicht hat. Sie wirkt „anders“, passt nicht in das gängige Raster und erfährt dafür die schmerzhafte Ablehnung ihrer Mitschüler. Doch dann taucht plötzlich Alienne auf: eine waschechte Außerirdische, die im Rahmen einer „Integrationsstudie“ des Forschungsministeriums direkt in die Klasse geschickt wird.
Während Luna weiterhin ignoriert wird, avanciert Alienne schlagartig zur Sensation. Was niemand ahnt: Luna ist Alienne – und Alienne ist Luna.
Wertvolle Lektion über Akzeptanz und Vielfalt
Die Zuschauer konnten miterleben, wie sich die schillernde Alienne Schritt für Schritt in die unscheinbare Luna zurückverwandelte. Durch diesen Prozess begriffen die Mitschüler auf der Bühne (und die Gäste im Saal), dass „Anderssein“ keine Schwäche, sondern etwas Besonderes ist.
Die mitreißenden Songs, bei denen sogar das Publikum mittanzte, die kreativen Kostüme und die sichtbare Spielfreude, machten den Abend zu einem echten Highlight!
Bericht: Julia Strasser